Eisen ist ein unscheinbarer, aber lebenswichtiger Baustein unseres Körpers. Es sorgt dafür, dass Sauerstoff über das Blut in jede Zelle gelangt. Fehlt es, läuft der Körper auf Sparflamme. Viele Menschen bemerken einen Mangel jedoch erst spät, weil die Anzeichen schleichend auftreten.
Typische Warnsignale
- Anhaltende Müdigkeit trotz ausreichend Schlaf
- Blässe der Haut und der Schleimhäute
- Brüchige Nägel und vermehrter Haarausfall
- Konzentrationsschwierigkeiten und innere Unruhe
- Kalte Hände und Füße
Besonders häufig betroffen sind Frauen mit starker Menstruation, Schwangere, Sportler sowie Menschen, die sich rein pflanzlich ernähren. In diesen Gruppen lohnt sich ein wachsamer Blick auf die eigenen Eisenwerte.
Eisen über die Ernährung aufnehmen
Gute Quellen sind rotes Fleisch, Hülsenfrüchte, Haferflocken, Kürbiskerne und grünes Blattgemüse. Pflanzliches Eisen nimmt der Körper allerdings schlechter auf. Ein einfacher Trick hilft: Kombinieren Sie eisenhaltige Lebensmittel mit Vitamin C, etwa einem Glas Orangensaft oder etwas Paprika. Kaffee und schwarzer Tee dagegen hemmen die Aufnahme und sollten nicht direkt zur Mahlzeit getrunken werden.
Wann zum Arzt
Halten die Beschwerden an, sollten Sie nicht auf eigene Faust zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen. Zu viel Eisen kann ebenso schaden wie zu wenig. Eine einfache Blutuntersuchung gibt Klarheit. Der Arzt prüft dabei nicht nur den Eisenwert, sondern auch den Speicherwert Ferritin, der einen Mangel oft früher anzeigt.
Wer auf die Signale seines Körpers achtet und die Ernährung bewusst gestaltet, kann einem Mangel meist gut vorbeugen. So bleibt die Energie erhalten, bevor die Müdigkeit überhaupt zur Last wird.